Hebammen für Deutschland


Heute ein Thema, das mir seit Jahren sehr am liegt...
und ein Facebookeintrag mich mal wieder daran erinnert hat, wie schnell dieses Thema in unserer Gesellschaft einfach untergeht und wieviele nichts davon wissen!


Wusstet ihr eigentlich das Hebammen
♥ einen Mutterpass ausstellen?
♥ Vorsorgeuntersuchungen durchführen?
♥ CTG's schreiben können?
♥ Blut abnehmen dürfen?
♥ eine Geburt alleine leiten dürfen, Ärzte aber eine Hebamme hinzuziehen müssen?
♥ Stillberatung machen?
♥ dich im Wochenbett betreuen?

Nein, nun das alles und noch viel mehr könnte auch bald schon ganz der Vergangenheit angehören, denn die ansteigenden Haftpflichbeiträge machten es schon in den letzten Jahren immer mehr freiberuflichen  Hebammen unmöglich, ihr Hauptaufgabenfeld, die Geburtshilfe, anzubieten. So wurden oft nur noch der Bereich Vor- und Nachsorge von vielen übernommen.

Doch es kommt noch schlimmer: 
zum 1. Juli 2015 tritt nun auch die Nürnberger Versicherung aus den  Versicherungskonsortien aus, dann bleibt keiner mehr, der die Mitglieder des Deutschen Hebammenverbandes und des Bundes freiberuflicher Hebammen versichern!

Freiberufliche Hebammen und Geburtshäuser wären somit gezwungen, ihre Türen zu schließen.
Damit würde nicht nur die Vor- und Nachsorge während und nach der Schwangerschaft verschwinden, sondern auch die Begleitung  zur Geburt, durch die eigene Hebamme in die Klinik nicht mehr möglich sein.
Vorallem würde den werdenden Müttern aber die Wahlfreiheit genommen, selbst zu entscheiden, wo und wie sie ihr Kind zur Welt bringen wollen.

Mehr Infos zum Thema Haftpflichversicherung für Hebammen bekommt ihr hier:

http://www.hebammenverband.de/



Und wer aktiv einen Beitrag leisten will, kann sich hier für aktuelle Informationen zum Newsletter anmelden oder spenden!
http://www.hebammenfuerdeutschland.de/


Und nicht vergessen, am 5. Mai ist internationaler Hebammentag!!!







 


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